Berufsbild

Sylvia Spitzbart-Gundolf

Diplomierte/r Visagist/in

Nachdem Visagistik eine eigene Berufssparte ist und weder in der Frisörlehre noch bei den Kosmetikern unterrichtet wird, ist es wichtig, sich selbst weiter zu bilden. Nur Wissen verschafft Unabhängigkeit. So sind die beruflichen Zukunftschancen umfangreicher als man denkt, denn Visagisten arbeiten nicht nur in Frisörsalons, Kosmetikstudios oder bei Farb- und Stilberatern. Die Zusammenarbeit mit Fotografen, Kleiderboutiquen oder Brautgeschäften ist Erfolg versprechend. Visagisten braucht man aber auch in Parfümerien, in Agenturen, bei Fotoshootings, Events oder Fashionshows. Unverzichtbar ist diese spezielle Berufssparte auch beim Fernsehen, bei Musikvideo- oder Filmproduktionen, wo die Feinarbeit der Visagisten gefragt ist.

Nicht wegzudenken ist die Arbeit auch in Krankenhäusern bei Verbrennungsopfern, Unfällen, Chemopatienten und zu guter Letzt auch bei Verstorbenen. Es gibt somit eine Vielzahl von Möglichkeiten als Visagist erfolgreich wirken zu können. Der Visagist kann angestellt oder auch selbstständig tätig sein.

Eine Weiterbildung in diesen Bereichen ist zu empfehlen. Welche Tätigkeit Sie letztendlich wählen, es ist lohnenswert! Doch eine Voraussetzung müssen Sie alle mitbringen, Offenheit, Kreativität und Liebe zum Beruf.

(Fotos: Joachim Bergauer; Haarstyling: Harry Gwechenberger).

 
vorher-nachher|best of